Nur was auf dem Foto wirklich sichtbar ist, kann zuverlässig rekonstruiert werden. Diese Punkte helfen Ihnen, die bestmögliche Vorlage zu liefern.
Warum Qualität zählt
- Unscharfe Bilder oder zu geringe Auflösung lassen feine Irisstrukturen fehlen – dann wird die Rekonstruktion unsicher.
- Verdeckt etwas Teile der Iris, fehlen diese Informationen dauerhaft im Ergebnis.
Beleuchtung
- Natürliches Licht (z. B. am Fenster oder draußen) ist oft ideal: weich und gleichmäßig.
- Licht von der Seite betont die Struktur; eine zweite Lichtquelle (z. B. zweites Handy) von der Seite kann helfen.
- Starke Hotspots und Reflexe auf dem Auge verwischen Details – lieber Position und Winkel anpassen.
Schärfe, Abstand, Zoom
- Scharfer Fokus ist entscheidend; Makro- oder Nahfokusmodus nutzen, falls vorhanden.
- Wenn jemand anderes fotografiert: nah ans Auge, aber mit moderatem Digitalzoom – nicht ganz herangezoomt, damit die Kamera ruhiger bleibt.
Allein fotografieren
- Rückkamera zum Spiegel ausrichten, sodass Sie das Display im Spiegel sehen – so prüfen Sie Ausschnitt und Schärfe.
Freie Sicht auf die Iris
- Wimpern, Haare, Finger oder tiefe Schatten sollten die Iris möglichst nicht überdecken.
Kamera und Auflösung
- Je höher die effektive Auflösung und je gleichmäßiger das Licht, desto besser die Ausgangslage.
- Moderne Smartphones reichen oft, wenn Licht und Fokus stimmen; eine hochauflösende Systemkamera kann zusätzlich helfen, falls verfügbar.